Mal schauen, was Conny am langen, langen Himmelfahrt-Wochenende alles so untersucht hat:
von Freyavon Milavon Nelevon Helenevon Bi.
Wenn du mitmachen möchtest, findest du hier Connys Auftrag. Die deadlines habe ich abgeschafft – du kannst es schicken, wann du willst. Es gibt gerade auch neue Einsendungen zu Connys Farbensuche (#1)!
Such dir einen ganz gewöhnlichen, alltäglichen Gegenstand – keinen spannenden oder besonderen! Es kann etwas sein, das du draußen findest oder das in deiner Wohnung irgendwo herumliegt. Etwas Natürliches oder etwas Hergestelltes.
Wenn du dich entschieden hast, schnapp dir eine Uhr, etwas zum Schreiben und/oder Zeichnen, setz dich hin und klicke hier!
Diesmal gehst du am besten nach draußen. (Außer, du hast eine wirklich große Wohnung mit viel Trubel …) Dabei lässt du dich von deinen Sinnen leiten.
Suche dir einen Anfangspunkt: Siehst du etwas, wohin du als erstes gehen willst? Oder hörst du etwas? Begib dich dorthin!
Wenn du dort bist, achtest du wieder auf deine Sinne, bis sie etwas Neues entdecken, dem du folgen willst.
Und so weiter und so weiter …
Finde mindestens neun Sachen!
Versuche, verschiedene Sinne zu benutzen!
Vergiss nicht, deine Sachensuche zu dokumentieren! Dadurch nimmst du deinen Weg viel bewusster wahr – glaub mir!
Du kannst dir Forschungsnotizen machen und dafür dieses Arbeitsblatt verwenden oder als Anregung nutzen – ich habe es aus dem Buch WIE MAN SICH DIE WELT ENTDECKT von Keri Smith abgezeichnet und nur leicht verändert. (Den Download-Link findest du unter dem Bild.)
Du kannst natürlich auch eine Fotostory machen! Es ist sinnvoll, wenn du dir zusätzlich nebenbei trotzdem noch aufschreibst, welchem Sinn du jeweils gefolgt bist.
Hier siehst du das Beispiel von meinem Spaziergang mit meinen drei Töchtern und Conny durch die Brandenburger Vorstadt:
Gerochen haben wir übrigens auch, nämlich Blumenduft, aber wir wussten nie, welche es wirklich waren. (Und im Park konnte man immer nicht so dicht ran, um die Nase reinzustecken.) Geschmeckt hat uns anschließend der Bananenkuchen, der im Backofen auf uns gewartet hat … Und hier der Beweis, dass wir wirklich unterwegs waren:
gefühlt: Kiste für Helenes Museum muss zu Hilke
gesehen: Auto, das sich Hilke mal kaufen will
gehört: Vogelgezwitscher
gesehen: Hans-Otto-Theater (Lennéstraße)
gehört: Gesumme im Blumenbeet
gefühlt: kleine Sternchen unter der Schuhsohle
gehört: Taube aufm Dach
gesehen: Brandenburger Tor
gesehen: Gold am Parkeingang
gehört: quietschendes „Grünes Gitter“
gesehen: Baum
gefühlt: Baumrinde
gehört: Flugzeug
gesehen: Muscheln in der Muschelgrotte
gehört: Springbrunnen
gehört: Glockengeläut
Dann habe ich noch einmal Fotos und Forschernotizen zusammengefügt. (Dafür haben wir die App Procreate benutzt, und wenn man wirklich Interesse am Zeichnen auf dem iPad hat, ist die eine absolute Kaufempfehlung. Milla hat damit auch ihre Conny-Bilder gemalt.)
Natürlich darfst du auch zeichnen, was du entdeckt hast!
Wie immer wäre es schön, wenn du uns dein Ergebnis schickst, damit wir alle ein wenig daran teilhaben können. Unten ist das Formular. Wenn du mir viele Bilder mit Beschriftung schicken willst und ich daraus eine Galerie wie meine oben machen soll, benutze bitte dieses Formular: Formular für Bildergalerie!
Mal schauen, was Conny alles gefunden und welche Museen sie „eröffnet“ hat. (Wenn du auf die Bilder klickst, kannst du sie vergrößert ansehen.)
Farben zum Mitnehmen (Poppi)
Was man unterm Schreibtisch finden könnte … (Milla)
von Mila:
Käthes fantastisches Flechten-Museum
Neles Museum in Affenhausen
„Eigentlich bin ich in meinen vier Wänden ziemlich ordentlich … aber es gibt eine Sache … da schmeiß ich einfach alles rein und das ist ein Schale, die von zwei Äffchen gehalten wird.
Es war also ziemlich einfach … so Sachen zu suchen und zu finden! Da es in dieser Schale unordentlich is … is auch mein Museum etwas kramig 🙂 und nicht geordnet … und es is nur ein kleiner Auzug.
Von den Sachen, die man dort sehen kann, habe ich so einige in der Schale: 1000 Schlüssel, 1000 Stifte, 1000 Plektren (obwohl ich damit nich spiele), 1000 so ’ner Golfpieker und naja eben auch so Zeug, was man dann mal in seinen Jackentaschen findet … ein Tante-Emma-Laden auf meinem Wohnzimmertisch.“
Frisch vom Bauernhof (Greta R.)
Freyas kleines Naturkundemuseum
Helenes Hamburg-Museum
Hand in Hand sind Conny und ich durchs raue Hamburg gestromert, um dort auf Sachensuche zu gehen. Et voilà, das haben wir entdeckt:
Conny geht auf Sachensuche in den Glindower Alpen (Bi.)
Falls du auch noch mitmachen willst: Hier findest du Connys Auftrag.
Diesmal bauen wir ein kleines Museum, das man herumtragen und anderen Menschen zeigen kann. (Du kannst dich aber auch ganz allein darüber freuen …)
Sammle kleine Gegenstände, die in deine Schachtel passen! (Wenn du nur online teilnimmst, musst du dir selbst eine kleine Schachtel suchen.) Überlege dir ein Thema für deine Ausstellung, zum Beispiel:
kleine Schätze
alles in einer Farbe
alles hat die gleiche Form
Dinge, die man sonst nicht beachtet oder „hässlich“ findet
(nur) ein besonderer Gegenstand
…
Ich habe eine Wanderung in den Glindower Alpen gemacht und einfach lauter kleine Dinge gesammelt, die ich auf dem Weg und am Rande des Weges entdeckt habe. Weil es dann so viele waren und ich keine wegwerfen wollte, habe ich mich für ein zweistöckiges Museum entschieden.
Die kleinen Zimmer meines Museums – die Innenfächer also – habe ich einfach aus Wellpappe zurechtgeschnitten. Einigermaßen stabil wird es, wenn du kleine Schlitze in die Pappstreifen schneidest und die dann ineinander steckst:
Musst du aber nicht. Poppi hat einfach kleine Pappstücke zurechtgeschnitten und zusammengeklebt. Flüssigkleber funktioniert gut, eine Heißklebepistole funktioniert erst recht.
Hier kommen weitere Vorschläge für dich. Poppi hat Farben gesammelt:
Millas Ausstellung heißt: „Was man unterm Schreibtisch finden könnte …“
Wenn du genauso komisch bist wie ich, fertigst du noch einen „Ausstellungskatalog“ an, in dem du beschreibst, welche Gegenstände zu sehen sind. Der könnte auch – klein zusammengefaltet – in einem Fach deines Museums „wohnen“. Oder du nutzt einen freien Raum für ein minikleines Gästebuch …
Na? Lust bekommen? Dann los! Wie immer wäre es schön, wenn du dein Ergebnis fotografierst, damit ich es hier auf der Homepage zeigen kann – einige nehmen ja nur online teil und sind nicht mit uns in der Schule! Ich bin aber auch sehr dafür, dass wir uns am kommenden Dienstag beim Mittagessen unsere Museen zeigen.
Einsendeschluss ist wieder Dienstagabend. Wenn später noch was kommt, kann ich es aber trotzdem noch veröffentlichen.
Herzlich willkommen in unserem neuen Kunstangebot!
Einführung
Für die nächsten Wochen habe ich mir Anregungen aus einem Buch geholt, das ich schon sehr lange besitze, aber noch nie benutzt habe: WIE MAN SICH DIE WELT ERLEBT. Geschrieben hat es Keri Smith. Die hat auch „Mach dieses Buch fertig“ erfunden – davon habt ihr vielleicht schon mal gehört … Sehr besonders finde ich, dass das gesamte Buch mit der Hand geschrieben wurde, auch die deutsche Übersetzung! Toll, wenn sich die Verlage solche Mühe machen.
Keris Ideen sind oft sehr ungewöhnlich und verrückt. Weil mir das selbst nicht so leicht fällt und ich selbst gern Vieles nach Vorschrift und „alles richtig“ mache, fordere ich mich mal ein bisschen heraus und hoffe, ich kann mir bei euch einiges abgucken.
Der Titel unseres Kunstangebots ist übrigens Sonntagnachmittag am Spieltisch entstanden. Ich habe an „Sachensucher“ gedacht und fand den Namen „Sachensucher*innen“ irgendwie umständlich, und mir ging natürlich Pippi durch den Kopf, die auf Sachensuche geht. Conny ist so ein kleiner Familien-Joke: Hilke und ich scherzen manchmal darüber, selbst ein paar Conny-Bücher zu schreiben, besonders dann, wenn wir Leute sehen, die sich etwas dusselig anstellen … Ja, ich geb’s zu: Ist auch ein bisschen gemein. Meine Kinder haben übrigens nicht ein einziges Conny-Buch besessen, kannten die aber wohl aus dem Kindergarten und der Arztpraxis oder so.
Na dann, alle Connys – auf geht´s!
#1 Farben
von Milla – am Tablet gemalt
Du hast von mir vier Blätter bekommen, auf denen jede Menge Farben abgedruckt sind. (Wenn du nur online teilnimmst, kannst du dir die Blätter auch ausdrucken. Das fetzt natürlich nur mit ´nem Farbdrucker. Oder du suchst dir Farben aus Zeitschriften oder ähnlichem zusammen.) Ich habe die Farbkreise von der SCHÖNER-WOHNEN-Homepage.
Schnapp dir die Blätter (und am besten noch eine*n Freund*in oder ein Familienmitglied, denn zusammen macht es mehr Spaß!) und suche in deinem Umfeld nach den Farben. Wenn du etwas entdeckst, was zu einer der Farben passt, kannst du es z. B. erstmal mit Bleistift auf die Rückseite schreiben.
Falls du auch Fotos machen willst, fotografiere es am besten gleich!
Denke dir Namen für die Farben aus, die du gefunden hast!
Überlege spätestens jetzt, wie du deine Forschungsergebnisse dokumentieren willst! Hier sind Beispiele:
Fotos, Fotocollage
von Poppi – Collage aus Fotos. Die verwendeten Farben und die Namen hat Poppi eingefügt. Wenn du schon lange einmal eine App für digitale Collagen ausprobieren wolltest: JETZT ist die Gelegenheit!
Wenn du gern mehrere Fotos machen, aber nicht digital zu einer Collage zusammenfassen kannst oder willst – immer her damit! Ich krieg die hier auf der Homepage schon untergebracht … Fotografiere dann am besten auch einmal alle Farben, die du verwendet hast, wie in meinem nächsten Beispiel:
Forscherseite, Farbschema
Malen
Milla hat ihr Conny-Bild mit allen Farben von einer der Seiten gemalt. (Findest du die Seite, die sie verwendet hat?) Mit unserem Grafik-Programm ging das ganz gut, aber du kannst natürlich auch deinen Tuschkasten oder deine Stifte nehmen. Du musst nicht alle Farben benutzen – such dir ein paar aus, die dir gefallen und die zusammen schön aussehen. Und vielleicht fotografierst du einmal alle Farben, die du genommen hast (wie auf meiner Forscherseite oder alle Stifte o. ä. …)?
Hast du eine andere Idee?
Bitte mach! Du selbst bist unterwegs auf Sachensuche und kannst diese gestalten, wie du willst!
Präsentation
Wie immer wäre es schön für mich und schön für uns alle, wenn du deine Ergebnisse mit uns teilst. Ich veröffentliche sie dann spätestens Montagvormittag hier auf der Homepage. Letzter Einsendeschluss ist Dienstagabend, denn dann bereite ich das nächste Angebot vor.
Die 6. Klasse ist dran mit dem Außengelände! Im Mentorenkreis haben wir alles geputzt und aufgeräumt, was wir gerade betreten durften, sogar den Bolzplatz!
Wie sieht’s aus: Gibt es bei dir zu Hause draußen was zu tun? Dann ran an den Besen oder an den Müllbeutel! Gartenschere oder Gießkanne wären auch okay …
15. April: Ich veröffentliche heute noch einmal das Thema „Frühling“, weil vor den Ferien nur eine Familie teilgenommen hat (wenn auch sehr rege 😉 ). Ab der kommenden Woche gibt es vielleicht ein neues Format für dieses Online-Kunst-Angebot – in mir reift eine Idee. Schaut wieder rein und lasst euch überraschen!
Am letzten Donnerstag vor den Ferien gab es von mir wieder einige Anregungen, um sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Hier sind eure Einsendungen.
Fotografie
Lisann – Ich genieße den Frühling mit Augen zu 😉😉Anne – Das war mein Frühling 2020.Hannah – Das Bild ist aus dem Botanischen Garten. Dort blüht jetzt alles schon ganz doll und darüber freu ich mich so. Die ersten Wochen jeder Jahreszeit sind meine liebste Jahreszeit 🙂Helene – Frühling beudetet für mich viel: er gibt mir Energie, beschenkt mich mit Fröhlichkeit, Ausgelassenheit; macht mir Lust auf Draußen und Neues und Musik und Tanzen, lässt mich lachen und glücklich die Welt jedes Jahr neu entdecken. In diesem Frühling will ich mich ganz dem Schreiben widmen. Frisch umgezogen habe ich einen Balkon, Deadlines für kleinere Texte und einen Roman in Planung. Das wird mein Lenz, mein großes Glück: auf dem Balkon sitzen, die warme Frühlingsluft genießen und schreiben!
Bullet Journal
von Lisann
Musik
Anne hat uns Ich bin doch kein Schneemann von Reinhard Lakomy geschickt: „Für mich DAS (Nostalgie-)Frühlingslied! Ich habe es schon als Kind geliebt. Bin mit den Geschichtenliedern von Reinhard Lakomy aufgewachsen … Und auch meine Kinder mögen sie. Wir haben sogar noch die Schallplatten.“
Von Hannah kommt Je veux von Zaz: „Das macht gute Laune und ist so frisch wie der Frühling!“