BuJo – How to draw a pizza

Wir sind immer noch in unseren medienpädagogischen Projektwochen, und wann gibt es eine bessere Gelegenheit, sich mit neuen Medien vertraut zu machen? Also habe ich weder Zeit noch Mühe gescheut und euch ein Video-Tutorial gebastelt. Ich durfte Poppis iPad benutzen, sie hat mir geholfen, die Tonaufnahmen habe ich wie üblich mit dem Handy gemacht, und zusammengeschnitten habe ich das Ganze an meinem Computer mit iMovie. Zur Zeichen-App sage ich später noch was.

Sorry, wenn ihr mich immer wieder mal schnaufen hört und wenn nicht alle Tonaufnahmen gleich klingen – diesmal war mir am wichtigsten, rechtzeitig fertig zu werden. Los geht’s:

Hier ist meine Pizza-Zeichnung. Die ist im Juli des letzten Jahres entstanden, im Rahmen einer kleinen familieninternen „Zeichne dein Lieblingsessen!“-Challenge:

Ich weiß: Die Werbung „schleicht“ hier nicht nur daher, sondern springt einem regelrecht entgegen, aber es ist nun mal nach wie vor meine Lieblingspizza. Ich habe übrigens später beim Lesen der Inhaltsstoffe entdeckt, dass in der Tomatensoße anscheinend Pflaumenmus drin ist … Lecker.

Zur Zeichen-App. Wir haben alle Videos mit Procreate „gedreht“. Die Überschrift besteht wie in einem Stop-Motion-Film aus einzelnen Bildern, alle anderen Teile haben wir einfach während des Zeichnens aufgenommen – das läuft automatisch mit! Ist das nicht cool? Man kann das Ergebnis dann als Video speichern und verschicken, und so ist dieser Film draus geworden. Die App hat ungefähr 12 € gekostet, aber wenn ihr ein Tablet besitzt und Freude am Zeichnen und Animieren habt, lohnt sich die Ausgabe auf jeden Fall. Und mit unserem Familienaccount könnten wir sie sogar auf mehreren Geräten nutzen (wenn wir die passenden Geräte hätten). Gut ist es, einen Stift für das Tablet zu besitzen – ich glaube, mit dem Finger hätten wir das nicht hingekriegt.

Ich würde mich sehr freuen, eure Zeichnungen ansehen und hier veröffentlichen zu dürfen! Schickt mir ein Foto an die „Foto frei!“-Adresse, wenn ihr wollt. Alle Bilder, die ich bis Sonntagabend bekomme, veröffentliche ich Montagmittag um zwölf.

BuJo – Tracker 💬

Ja, eigentlich wollte ich euch hier eine schöne Anleitung schreiben, was Tracker sind und welche Möglichkeiten sie bieten. Seit zwei Tagen denke ich darüber nach, und wisst ihr, wo ich gelandet bin? Ich glaube, die Welt braucht nicht noch das achtmillionenvierhundertsiebenunddreißigtausendfünfhundertzwölfte Tracker-Tutorial …

Deshalb gibt es von mir heute einfach erstmal nur – Links! Ein Link ist oft eine Verbindung von einer Homepage zu einer anderen, kann aber auch Beiträge innerhalb einer Homepage miteinander verbinden. Jedes Feld im Stundenplan oben ist zum Beispiel mit dem entsprechenden Beitrag verbunden, und auch jedes Bild in jedem Beitrag ist mit einem Link eingefügt. Wenn du unter diesem Beitrag auf das blaue „BuJo“ klickst, findest du alle miteinander verlinkten BuJo-Beiträge, und wenn du auf „Bi.“ klickst, erscheinen dort alle Beiträge, die ich geschrieben habe. (In Wirklichkeit sind das noch mehr – ich bin ja auch der „admin“.) Wenn man die Links alle sehen könnte, wäre „hinter“ unser Homepage ein ganz schönes Strippen-Chaos.

Tracker also! Ich habe mir mal einige Beiträge auf der Homepage punktkariert.de angeguckt. (Na? Hat bei dem Wort die berühmte UZMO-Glühlampe über deinem Kopf geleuchtet?) Lea und Theresa haben eine Menge Anleitungen geschrieben, und ich finde, sie erklären die Sache mit den Trackern so, dass ihr das bestimmt versteht. Ich habe ihre Homepage also mit unserer verlinkt. Keine Sorge – ist auf deutsch! Los geht’s:

Habit Tracker

Mein Tipp ist: Nimm dir nicht zu viel auf einmal vor! Zwei/drei „Gewohnheiten“ oder Vorhaben reichen bestimmt für den Anfang, und ich kann euch sagen, dass ein Monat endloooos sein kann …

Selfcare Tracker

Ich finde die Idee mit dem Glas ganz schön … Vielleicht probierst du die mal aus?

Mood Tracker – die dürfen auf keinen Fall fehlen!

Die scheinen für ganz viele Leute eine ganz wichtige Rolle zu spielen. Für mich hauen die nicht hin – mein Tag hat eigentlich immer ganz viele Stimmungen, und abends schlafe ich trotzdem zufrieden ein. Am ehesten käme für mich also die Variante mit den „Diamanten“ in Frage. Aber nein: Passt nicht zu mir.

Wenn du jetzt gerade ganz viel Zeit hast, weil du nicht zur Schule gehen kannst, deine Freunde nicht treffen darfst und vielleicht auch noch die geplante Osterferien-Reise ausfallen muss, dann leg los! Das volle Programm! Jeden Tag! Yippie! Wenn du es aber einfach erstmal nur versuchen willst, schlage ich dir vor, es nur mit einer Sorte zu probieren, und erstmal nur eine Woche lang. Und wie gesagt: Beim Habit Tracker und beim Selfcare Tracker nur wenige Punkte vornehmen!

Ich selbst habe mal eine Woche lang einen ArbeitenSchlafen-Tracker geführt, aber was ich hinterher entdecken konnte, habe ich auch vorher schon gewusst. Hat mir also nichts gebracht.

Da hatte ich Ferien, deshalb sehen meine Arbeitszeiten so merkwürdig aus. Und ja: An einem Tag bin ich wirklich erst früh um fünf schlafen gegangen Da konnte ich hinterher natürlich auch nicht arbeiten. Und ihr könnt von Nahem sehen, wie ich Fehler „korrigiere“.

Dann habe ich mal eine Woche lang aufgeschrieben, wann ich Schokolade esse, obwohl ich fast keine Schokolade esse. Erstaunlich war, dass es trotzdem fast jeden Tag welche gab: Ausgerechnet da war im Müsli welche drin, einmal gab es Kakao und dann waren da auch noch Schokostreusel auf dem Eis (lecker!). Dieser Tracker war also ganz schön hilfreich für mich, um zu sehen, dass mich meine Wahrnehmung im Alltag anscheinend ganz schön austrickst.

Ich habe einen Hörbuch– und einen Serien-Tracker geführt, sogar einige Wochen lang! Aber irgendwann fing ich an, das zu vergessen.

Die letzten vier Bücher habe ich erst später aus dem Gedächtnis aufgeschrieben, und da wusste ich schon nicht mehr, welches wann anfing und wann aufhörte. Die waren aber wenigstens Teile einer Serie.

Dass ich meinen Filme-Tracker nicht weitergeführt habe, hat mich später geärgert, weil ich mich einfach nicht mehr daran erinnern konnte, wie der eine Film hieß, den ich toll fand …

Im Moment versuche ich zum zweiten Mal, einen Tage-Tracker zu führen. (Wenn du nicht weißt, was das ist, bist du noch zu jung ;)). Das klappt bisher ganz gut.

Ich mag das Design! Das hab ich z. B. auch noch für einen Mondkalender genutzt. Nur den September hätte ich lieber eine Woche nach unten verschoben, damit die 1 oben nicht ans Wort anstößt. Und du siehst bestimmt auf den ersten Blick, welches die Sonntage sind, stimmt’s?

So! Dann wünsch ich viel Spaß beim Ausprobieren! Ich lass mal die Kommentare ´n bisschen offen, guck aber nur hin und wieder mal nach, ob was in meinem Postfach ist.

Und wenn du wissen willst, wo Lea von punktkariert.de mit dem Thema Tracker gelandet ist, kannst du hier klicken.

Veröffentlicht unter BuJo

BuJo-Lerntagebuch

Auf der Startseite unserer Homepage seht ihr den Auftrag, eure Online-Schulzeit für euch und für uns zu dokumentieren. Das geht natürlich auch im … tadaa! … Bullet Journal! Hierbei lernt ihr das Thema „Stundenplan“ kennen, und wir verbinden es gleich mit dem Thema „Tracker“ – einem der beliebtesten BuJo-Themen.

(Festgelegte) Farben haben wir bisher nur im Kalender eingesetzt. Ihr könnt euch erinnern: Bei mir zum Beispiel sind alle Schultermine hellblau (wie die Schule), alle Familientermine gelb und alle persönlichen Birgit-Termine grün. Weil ich z. T. auch meinen iCloud-Kalender nutze – auf dem Handy und am Computer – habe ich dort natürlich die gleichen Farben gewählt.

Ihr könnt im BuJo auch euren Stundenplan eintragen. Überlegt euch, ob ihr das jetzt machen wollt, denn nach den Ferien beginnt das 3. Trimester und es gibt einen neuen. Aber wenn ihr Lust darauf habt, macht es ruhig, denn dann könnt ihr euch schon mal Farben für die einzelnen Unterrichtsfächer überlegen. Die überschneiden sich vielleicht mit den Kalenderfarben, aber das ist nicht so schlimm. Hier oben in unserem Online-Stundenplan habe ich übrigens für die einzelnen Personen die Farben aus unserem Obere-Etage-Stundenplan genommen. Ich mag’s ja immer schön einheitlich und übersichtlich …

Bei Milla sah ihr Stundenplan so aus:

Wenn ihr dann in eurem Wochenkalender oder eurem Monatskalender aufschreiben wollt, was ihr zu tun habt, benutzt ihr für die einzelnen Fächer die gleichen Farben:

In der linken Spalte seht ihr den Stundenplan für den Tag und manchmal etwas, woran Milla denken will, also HA, Tests usw. Daneben hat sie ihren Tag geplant. Die Einträge hab ich natürlich überdeckt – sind ja privat!

Poppi hat jetzt in ihrer Zu-Hause-Schulzeit mal angefangen, ein BuJo-Lerntagebuch zu führen:

Ihr seht auch hier, dass sie für unterschiedliche Fächer unterschiedliche Farben benutzt hat. Erstens macht´s auf diese Weise mehr Spaß. Zweitens sieht’s meist schöner aus. Und drittens kann sie schon auf den ersten Blick sehen, an welchen Tagen und wie oft insgesamt sie sich mit welchen Themen beschäftigt hat.

Wenn ihr also in eurem Stundenplan und dann auch sonst im Bullet Journal verschiedene Farben für die Unterrichtsfächer verwenden wollt, macht’s nicht einfach irgendwie bunt, sondern nehmt immer die gleichen! Das kann euch ganz schön unterstützen.

Auf der linken Seite seht ihr die Uhrzeiten. Poppi hat eingetragen, von wann bis wann sie was gemacht hat. Und damit sind wir schon beim Thema Tracker. (Das Wort kommt aus dem Englischen und wird nicht mit a ausgesprochen.) Mit einem Tracker „verfolgst“ du, was du gemacht hast. Das erkläre ich euch aber später genauer – dafür brauche ich noch ein bisschen Zeit. Oder du schaust selber schon mal im Internet.

Überleg dir eine Variante, wie du dein Online-Lerntagebuch im Bullet Journal gestalten könntest! Du könntest bei Poppi abgucken und dir eine Tag-für-Tag-Tabelle anlegen. Du könntest eine Wochenübersicht wie bei Milla gestalten und dort die Uhrzeiten eintragen. Dann markierst du sie farbig, passend zu den Unterrichtsfächern. (Du kannst natürlich dazwischen auch aufschreiben, was du sonst so gemacht hast.) Du nimmst einfach deinen Monatskalender und trägst dort deine Arbeitszeiten ein. Ein Kästchen könnte zum Beispiel immer eine halbe Stunde sein. Oder hast du eine ganz andere Idee?

Wenn du möchtest, kannst du mir in den nächsten Tagen ein Foto davon schicken, das ich hier veröffentliche. Dafür kannst du die „Foto frei!“-E-Mail-Adresse nehmen.

Bullet Journal

Bullet Journal ist ein selbstgestalteter Kalender. Das Bullet Journal ist ein sozusagenes Notizbuch, das meistens von innen gepunktet ist. Ein Bullet Journal besteht aus einem Index, einem Future Log (das ist eine Jahresübersicht), dann besteht es noch aus einer Monatsübersicht für jeden Monat und aus den verschiedenen Wochen. Das sind die Grundseiten. Dann kann man je nachdem auch noch einen Mood-Tracker machen, das ist ein Tracker, wo man sich jeden Abend einschätzt und in sein Bullet Journal schreibt. Man kann sich auch noch selber Seiten ausdenken.